Natur als Medizin 

Hier geht es nun weiter mit Teil 2
der natürlichen Hilfs-/Heilmittel

 

Die Abkürzung "mg" in den Texten steht für Milligramm.

 

Hibiskus

Wußtet ihr schon, dass der Genuss von täglich 3 Tassen frisch aufgebrühter Hibiskustee lt. einer Studie der Universität Boston zu einer signifikannten Senkung des Blutdrucks führt? Außerdem wirken Bestandteile des Hibiskus antioxidativ und da sie freie Radikale fangen, sind sie somit krebsvorbeugend.  

Johanniskraut 

Bei leichten und mittelschweren Depressionen kommt die Behandlung von Johanniskraut zum Einsatz. Schon den Menschen im Mittelalter war die stimmungsaufhellende Wirkung bekannt. Allerdings ist die richtige Dosierung wichtig. Um eine Wirkung zu gewährleisten, sind die frei verkäuflichen Produkte oft zu niedrig dosiert, da die Tagesdosis zwischen 700 und 900 mg liegen sollte. Nach vier bis sechs Wochen setzt die Wirkung ein.

Pelargonien

Ein englischer Reisender entdeckte im 19. Jahrhundert bei einem Medizinmann im heutigen Lesotho die Wirkung der Kaplang-Pelargonie (eine Geranienart). Bei Bronchitis und Nasennebenhöhlen-Entzündungen hilft Umckaloabo (so ist der Name des Tranks), auch bei Husten und wirkt schleimlösend.

Pestwurz

Der Name der Pflanze stammt aus dem Mittelalter, da sie gegen die Pest eingesetzt wurde. Sie wirkt nicht nur beruhigend und krampflösend, sondern auch schmerzstillend. So hat man in Studien festgestellt, dass durch eine vorbeugende Anwendung mit Pestwurz die Anzahl der Migräneanfälle gesenkt werden kann, da die Blutgefäße dabei entkrampft werden.Der Spezialextrakt wird meist in Kapselform eingenommen und ist gut verträglich.

Rosskastanien 

Aus den Samen der Rosskastanie wird ein Extrakt gewonnen, der zu Salben und Cremes verarbeitet und eingesetzt wird bei Krampfadern, Venenschwäche oder -entzündung, Wadenkrämpfen, venösen Durchblutungsstörungen oder Hämorrhoiden. Müde, schwere und geschwollene Beine werden nach dem Eincremen mit diesem Präparat wieder locker und entspannt, Schwellungen gehen zurück. Da auch Badezusätze angeboten werden, die straffend und entwässernd auf den Körper wirken, fühlt man sich nach einem Bad damit wieder richtig wohl.

Pfefferminze

Eine entkrampfende Wirkung hat das Öl der aromatischen Pflanze, Blähungen werden gestoppt und auch bei Reizdarmbeschwerden hilft es uns. Pfefferminze entfaltet auch bei Spannungskopfschmerzen eine wohltuende Wirkung. Man reibt dazu das Öl auf Stirn und Schläfen, dabei wirkt es auch kühlend. 

Sonnenhut

Der Sonnenhut ist uns im Handel unter dem Namen "Echinacea" bekannt. Er  stärkt das Immunssytem und wirkt bei Infekten und Erkältungskrankheiten lindernd. Eine US-Studie sagt aus, dass der Sonnenhut, wird er als Mittel zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt, das Infektionsrisiko um 65 Prozent senkt. Zur Vorbeugung und Stärkung des Immunsystems kann eine Kur mit Echinacea - insbesondere bei Infektanfälligkeit - eingesetzt werden. 

Thymian

Die Thymianpflanze wirkt antibiotisch und entzündungshemmend. Es ist wegen seiner krampf- und schleimlösenden Wirkung ein gutes Mittel gegen Erkältungen und Husten (Keuch- und Reizhusten). Aufgegossen als Tee trinken!

Uzara

Die wohltuende Wirkung der Uzara-Wurzel ist in Afrika schon seit Jahrhunderten bekannt. Auch in Deutschland wird seit 1911 aus der Wurzel ein Heilmittel-Extrakt gewonnen. Die Bewegungen des Darms werden durch die Glykoside der Staude gehemmt und wirken entkrampfend, deshalb gut bei Durchfällen. Das Bundesgesundheitsamt bestätigte 1990 seine Wirksamkeit und Unbedenklichkeit. Auch für Kinder und alte Menschen gut geeignet. 

Weißdorn

Man sagt, Weißdorn macht das Herz bei leichter bis mittelschwerer Herzschschwäche (Herzinsuffizienz) stark. Es wird ein Extrakt aus Blüten und Blättern genutzt, das das Herz und seine Pumpfunktion stärkt, so dass mehr Blut durch den Muskel fließen kann. Die Belastbarkeit von Patienten konnte deutlich gesteigert werden, belegen Studien. Als Nebenwirkungen könnten Schwindel oder leichte Übelkeit sein.

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